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Weiterführende Informationen für Berater/-innen

Grundlagen der migrationssensiblen Beratung

Die Grundlagen einer migrationssensiblen beschäftigungsorientierten Beratung wurden von der IQ Fachstelle Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung im Schulungshandbuch „Grundlagen migrationsspezifischer Beratung“ zusammengefasst. Hier finden Sie Übungen und Konzepte zu unterschiedlichen Themenbereichen wie interkulturelle Sensibilisierung und Umgang mit Differenz, Umgang mit Mehrsprachigkeit und Umgang mit Diskriminierungserfahrungen.

Diskriminierungssensible Gestaltung der Beratung

Auf der Seite der Antidiskriminierungsstelle des Bundes finden Sie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, welches über die rechtlichen Grundlagen informiert. Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes finden Sie Informationen und Beratung zur Vermeidung von Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderung und chronischen Krankheiten, ethnischer Herkunft und Rassismus, Geschlecht, Religion und Weltanschauung sowie sexueller Identität.

Für einen sensiblen Umgang mit religiöser und weltanschaulicher Vielfalt in Verwaltungen und Unternehmen bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes in ihrer Broschüre „Religiöse Vielfalt am Arbeitsplatz“ Grundlagen und Beispiele für die praktische Umsetzung.

Die Studie Musliminnen und Muslime in ländlichen Räumen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – Wie kann Verwaltung neue Aufgaben gut meistern?“ ergründet, wie die Integration von Muslim/-innen in ostdeutschen Kommunen gelingen kann. Sie richtet sich an Vertreter/-innen von Politik und Verwaltung in Kommunen, die aktiv das Leben von Muslim/-innen an ihrem Ort mitgestalten möchten, sowie an zivilgesellschaftliche Akteure/-innen. An sie sollen Erfahrungen weitergegeben werden, um ihre Handlungskompetenz zu erhöhen. Die Studie widmet sich praktischen Fragen des Zusammenlebens und liefert Hintergrundwissen über Religionsausübung und Gemeindeleben von Muslim/-innen, Umgang mit Islamfeindlichkeit und religiösem Extremismus. Herausgeber sind die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung.

Sprachbarrieren abbauen

Tipps zu Merkmalen und Strategien der sprachsensiblen Beratung gibt die IQ Fachstelle Berufsbezogenes Deutsch. In der Publikation „Sprachsensibel beraten“ finden Sie einfache Redemittel, eine Checkliste zum eigenen Sprachgebrauch und Lösungsvorschläge für die Praxis.

Wie Begriffe aus dem SGB II leicht umschrieben und erklärt werden können, zeigt das „Wörterbuch SGB II Leichte Sprache“ des basis & woge e.V.

Manchmal bedarf es zum Verständnis spezifischer Fachbegriffe des SGB II zusätzlicher Hilfen. Das IQ Förderprogramm hat mit der Broschüre „Visualisierungshilfe SGB II“ entsprechende Kärtchen in elf Sprachen entwickelt.

Sprachmittler/-innen mit Kenntnissen verschiedener Sprachen werden unter anderem über das Projekt SiSA-Sprachmittlung in Sachsen-Anhalt des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt vermittelt. Sie unterstützen Migrant/-innen beispielsweise als ehrenamtliche Telefondolmetscher/-innen oder Begleiter/-innen bei Terminen.

Entdecken von Stärken und Potenzialen

Die Praxishandreichung „Migrationsspezifische Verfahren zur Kompetenzfeststellung für Agenturen für Arbeit, Jobcenter und Arbeitsmarktakteure“ der IQ Fachstelle Beratung und Qualifizierung zeigt unterschiedliche Kompetenzfeststellungsverfahren für Menschen mit Migrationshintergrund, die im Beratungsprozess eingesetzt werden können.

Selbstreflexion der Berater/-innen

Einen Einblick in das Case Management Verfahren gibt die Arbeitshilfe „Case Management in der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) – Eine Arbeitshilfe“ des Paritätischen Gesamtverbandes.

Die Arbeitshilfe „Organisation, Reflexion und Qualitätssicherung der Beratungsprozesse“ des Paritätischen Gesamtverbandes beschäftigt sich mit dem organisatorischen Umgang der Beratung sowie mit besonderen Situationen im Arbeitsalltag der Migrationsberatung. Die Arbeitshilfe greift Aspekte wie Zeit- und Organisationsmanagement auf.

Welche Maßnahmen für den sensiblen Umgang mit personenbezogenen Daten zu treffen sind, zeigt anschaulich die Broschüre „Datenschutz in der Migrationsberatung“ des Paritätischen Gesamtverbandes. Diese beinhaltet eine Datenschutz-Checkliste, mit der Sie Ihre virtuelle Beratung nach datenschutzrechtlichen Kriterien beurteilen können.