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Beratungsstellen, Hotlines und Bildungsangebote

An wen können sich Betroffene wenden, wenn innerbetriebliche Beschwerdestellen oder Betriebsräte nicht helfen oder wenn der Weg dorthin nicht leichtfällt? Welche Anlaufstellen gibt es für Unternehmen, um sich diskriminierungssensibel coachen zu lassen?

Angebote in Sachsen-Anhalt
Das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAMSA) hat speziell zum Thema Alltagsrassismus und Diskriminierung die Beratungsstelle „ENTKNOTEN“ ins Leben gerufen. Hier können sich Betroffene beraten lassen, wie sie sich gegen Diskriminierung wehren können, und werden bei der Umsetzung begleitet und unterstützt. Vor Ort gibt es zwei Beratungsstellen: in Magdeburg und Halle. Darüber hinaus können Betroffene von rassistischer Diskriminierung aus Sachsen-Anhalt per Telefon, E-Mail oder WhatsApp Kontakt aufnehmen. Zusätzlich bietet das Projekt Workshops an, in denen sie sich informieren, stärken und Erfahrungen austauschen können.
Zielgruppe: Betroffene, Ratsuchende, Beobachter/-innen von Diskriminierung

MitWirkung!“ ist ein Arbeitsbereich der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., der Unternehmen Anregungen und konkrete Formate zum gesellschaftlichen Engagement und zur Personalentwicklung bietet. Das Projekt „MitWirkung! – Vielfalt lernen in der Ausbildung“ fördert Vielfalt in der Arbeitswelt durch Lernwochen, Soziale Lerntage und Diversity Trainings. Die Angebote sollen die Integration von zugewanderten Menschen unterstützen und es Unternehmen erleichtern, neue Potenziale zu erschließen.
Zielgruppe: Unternehmen, Berufsschulen, soziale Einrichtungen, Auszubildende, Mitarbeitende und Führungskräfte, Berufsschullehrer/-innen und Schüler/-innen im Berufsvorbereitungsjahr

Bundesweite Angebote
An die Antidiskriminierungsstelle des Bundes können sich alle wenden, die mit Diskriminierung, egal in welchen Erscheinungsformen, konfrontiert sind. Über die Hotline 030 18555-185 oder das Online-Kontaktformular auf der Website können Betroffene und beratende Akteur/-innen eine allgemeine Basisberatung sowie im konkreten Bedarfsfall eine juristische Erstberatung einholen.
Zielgruppe: alle

Die IQ Fachstelle „Interkulturelle Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung“ steht bundesweit Arbeitsagenturen, Jobcentern sowie kleinen und mittleren Unternehmen in Fragen der interkulturellen Kompetenzentwicklung, Antidiskriminierungsfragen und des Diversity Managements zur Seite. Die Stelle berät mit fachlicher Expertise, führt Schulungen und Trainings durch, entwickelt Konzepte zur Umsetzung von Antidiskriminierung in der Arbeitswelt und veröffentlicht Publikationen.
Zielgruppe: Unternehmer/-innen, Arbeitgeber/-innen, Akteur/-innen der Regelinstitutionen der Arbeitsverwaltung, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen