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Förderprogramme und –instrumente

Im Folgenden werden Angebote der beruflichen Neu- und Umorientierung für (junge) neuzugewanderte Menschen aufgeführt. Es wird zu tiefergehenden Informationen bezüglich der Unterstützungsmöglichkeiten und Förderprogrammen verlinkt.

Zum Thema Berufsorientierung und Ausbildung für junge Menschen am Übergang Schule – Beruf finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt weitere Informationen.

 

Berufsorientierung für Geflüchtete (BOF) – Bundesbildungsministerium

Das Programm „Berufsorientierung für Geflüchtete“ (BOF) des Bundesbildungsministeriums richtet sich speziell an junge Menschen mit Fluchthintergrund um bei ihrem individuellen Berufsorientierungsprozess zu unterstützen. Das Programm ist Teil der Initiative „Wege in Ausbildung für Flüchtlinge“. Hier nehmen geflüchtete Kinder und Jugendliche, die allgemeinbildende Schulen besuchen, am regulären Berufsorientierungsprogramm des BMBF teil. In der BOF erhalten junge Geflüchtete in Lehrwerkstätten und Betrieben vertiefende Einblicke in Ausbildungsberufe des Handwerks. Während der bis zu 26 Wochen andauernden Maßnahme lernen sie Fachsprache und erwerben erste Fachkenntnisse für den angestrebten Ausbildungsberuf. Außerdem werden sie – soweit erforderlich - individuell unterstützt.

Weitere Informationen zum Programm „Berufliche Orientierung für Zugewanderte“

 

Berufsorientierungsprogramm (BOP)

Das Programm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" – kurz Berufsorientierungsprogramm – wurde im Jahr 2008 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) richtet sich an Schülerinnen und Schüler an der siebten und achten Klasse allgemeinbildender Schulen. Erst erkunden sie ihre Stärken in einer Potenzialanalyse, dann testen sie in den Werkstatttagen verschiedene Berufsfelder aus. Bei ihrer Teilnahme am BOP entwickeln viele Jugendliche Ideen, in welche berufliche Richtung sie einmal gehen möchten – und was das passende Praktikum für sie wäre. Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler – darunter auch Geflüchtete – nehmen mit ihrer Klasse am Berufsorientierungsprogramm teil und machen dabei über fünf Prozent der Teilnehmenden aus. Beim BOP handelt es sich also – im Gegensatz zum Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF) -und den Projekten über die Bildungsketten – nicht um speziell für diese Zielgruppe entwickelte Sonderprojekte.

Allgemeine Informationen zum Berufsorientierungsprogramm 

Zugewanderte im Berufsorientierungsprogramm   

 

Berufsorientierungsmaßnahmen (BOM) – Bundesagentur für Arbeit

Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III stellen ein zusätzliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit dar, um neben dem schulischen Berufsorientierungskonzept und dem regelmäßigen Orientierungsangebot der Berufsberater/-​innen an Schulen und im Berufsinformationszentrum (BiZ) ergänzend vertiefende Orientierung anbieten zu können.

Weitere Informationen zu den Berufsorientierungsmaßnahmen

 

Berufsberatung  - Agentur für Arbeit

Die Agentur für Arbeit bietet jungen Menschen und Erwachsenen, die am Arbeitsleben teilnehmen bzw. teilnehmen wollen, Berufsberatung und Arbeitgebern die Arbeitsmarktberatung an. Art und Umfang der Beratung richten sich nach dem Beratungsbedarf der/des Ratsuchenden. Dementsprechend besteht ein Rechtsanspruch auf die Erteilung von Auskunft und Beratung.

Das Beratungsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten, Auszubildende, Studierende, Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie alle Personen, die erstmals eine Berufsausbildung anstreben oder sich beruflich neu orientieren wollen.

Weitere Informationen zur Berufsberatung

 

RÜMSA - Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt

Das „Regionale Übergangsmanagement (RÜMSA)“ ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration und wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) umgesetzt. Das Projekt hat das Ziel, junge Menschen in Sachsen-​Anhalt auf dem Weg des Übergangs von Schule zum Beruf zu begleiten und zu unterstützen. Jungen Menschen soll der Berufseinstieg erleichtert werden, indem die vielfältigen Angebote des Jugendamtes, des Jobcenters, der Arbeitsagentur, der Schulen sowie weiterer Einrichtungen stärker aufeinander abgestimmt werden.

Webseite RÜMSA – Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt

Informationen zur Zielgruppe junge Geflüchtete

Weitere Informationen zu RÜMSA in Sachsen-Anhalt

 

STABIL - Selbstfindung-Training-Anleitung-Betreuung-Initiative-Lernen

STABIL richtet sich an förderungsbedürftige junge Menschen unter 25 Jahren, die zwar ihre Schulpflicht erfüllt haben, aber keinen Berufsabschluss besitzen, arbeitslos sind und mit Hilfe der Förderangebote der Agenturen für Arbeit oder Träger der Grundsicherung nicht mehr erreicht werden können. Ziel der Förderung ist, die Bildungs-​ und Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden zu entwickeln, damit sie in Ausbildung (auch unter Nutzung des Landesprogramms Assistierte Ausbildung) oder Beschäftigung bzw. in andere geeignete weiterführende Maßnahmen integriert werden können. 

Weitere Informationen zum Förderprogramm STABIL

 

Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung (ZaA)“

Mit dem Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung“ werden Jugendliche mit schwierigen Ausgangsbedingungen und hohem Förderbedarf durch entsprechende Vorbereitung und intensive sozialpädagogische Begleitung darin unterstützt, erfolgreich eine reguläre Ausbildung zu absolvieren. Die gesetzliche Grundlage dafür bildet das Sozialgesetzbuch III §130.

Die Betreuung erfolgt hierbei ganzheitlich und individualisiert durch einen Bildungsträger als zentrale Kontakt- und Anlaufstelle sowohl für den/die Jugendliche als auch den ausbildenden Betrieb. 

Das Landesprogramm wird in Kooperation vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration und der Bundesagentur für Arbeit auf der Basis eines Landesfachkonzeptes umgesetzt.

Weitere Informationen zum Landesprogramm „Zukunftschance Assistierte Ausbildung“

 

Aktionsprogramm der IHK´s „Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration“

Neben bundesweiten Angeboten zur Berufsorientierung für junge Geflüchtete gibt es bereits in vielen Kommunen regionale Angebote. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (IHK) hat beispielsweise eine Publikation über ihr Aktionsprogramm „Ankommen in Deutschland – Gemeinsam unterstützen wir Integration“ veröffentlicht. Darin werden sämtliche Projekte der IHK-Zentralen vorgestellt.

Weitere Informationen zum Aktionsprogramm

 

Perspektiven für junge Geflüchtete – „PerjuF“ 

Darüber hinaus gibt es berufsorientierende Angebote speziell für junge Geflüchtete. Das Angebot „Perspektiven für junge Flüchtlinge – PerjuF“ der Bundesanstalt für Arbeit soll zum Beispiel geflüchtete Jugendliche vier bis sechs Monate lang dabei unterstützen, sich im deutschen Ausbildungs-​ und Berufssystem zurechtzufinden. Über die Teilnahme an der Maßnahme entscheidet das jeweilige Jobcenter. Erste Informationen rund um das Thema Ausbildung bietet die App „Ankommen“ vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Weitere Informationen zum Angebot Perspektiven für junge Geflüchtete

 

„Wir zusammen“ – Plattform zur Berufsorientierung und –vorbereitung

Die Integration geflüchteter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt ist nicht nur für die jungen Geflüchteten ein Gewinn ist, sondern auch für die deutsche Wirtschaft. Das hat eine Vielzahl von Arbeitgebern bereits erkannt. Die Plattform „Wir zusammen“ ist ein Beispiel dafür. Die Initiative, bestehend aus 54 Unternehmen, listet sowohl bundesweite als auch kommunale Projekte von Unternehmen in Deutschland für geflüchtete Menschen auf. So zum Beispiel auch ein viermonatiger Aufbaukurs zur Berufsvorbereitung für jeweils 20 junge Geflüchtete der Bayer AG.

Zur Plattform „Wir zusammen“

 

Die KAUSA Servicestellen Sachsen Anhalt Süd und Nord

Das Projekt wird im Rahmen der Bundesinitiative JOBSTARTER Plus durch das Bundesinstitut für Berufsbildung aus Bundesmitteln und ESF-​Mitteln gefördert. Ziel des Projektes ist es KAUSA Servicestellen als nachhaltige Unterstützungsstruktur in Sachsen-​Anhalt aufzubauen. Diese erfüllen eine Informations-​ und Lotsenfunktion, um zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen und Selbständigen mit Migrationshintergrund (MH) sowie Flüchtlingen beizutragen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen, Unternehmen mit Migrationshintergrund, Junge Menschen mit einem Migrationshintergrund oder Geflüchtete sowie Eltern dieser Jugendlichen.

Informationen zur KAUSA Servicestelle Sachsen Anhalt Süd 

Weitere Informationen des IHK Bildungszentrums zur KAUSA Servicestelle Sachsen Anhalt Süd

Informationen zur KAUSA Servicestelle Sachsen Anhalt Nord