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Neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz tritt zum 1. März 2020 in Kraft

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften erleichtert und transparenter gestaltet.

Als Teil des Migrationspaketes der Bundesregierung wurde diese Woche das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Das Gesetz tritt überwiegend am 1. März 2020 in Kraft. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland erleichtert und transparenter gestaltet.


Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz stellt erstmalig klar, was unter dem Begriff Fachkraft zu verstehen ist: sowohl Hochschulabsolventen/-innen als auch Personen mit qualifizierter Berufsausbildung fallen hierunter.


Neue Regelungen erleichtern den Zugang qualifizierter Fachkräfte zum Arbeitsmarkt. So fallen zum Beispiel die Vorrangprüfung und die Beschränkung auf sogenannte Engpassberufe beim Arbeitsmarktzugang von ausländischen Fachkräften weg. Auch werden Wege zur Einreise für die Suche nach einem Ausbildungsplatz in Deutschland geschaffen.


Ausländische Fachkräfte, die sich für eine Migration nach Deutschland interessieren und dafür ihre ausländischen Qualifikationen anerkennen lassen möchten, können sich außerdem künftig von der Zentralen Servicestelle für anerkennungssuchende Fachkräfte im Ausland beraten lassen. Diese wird befristet bis 2023 erprobt.


Für Arbeitgeber/-innen ist auch die Einführung des beschleunigten Fachkräfteverfahrens interessant: gegen eine Gebühr ist es ihnen zukünftig möglich, den Prozess der Feststellung der Gleichwertigkeit der Qualifikationen von ausländischen Fachkräften zu beschleunigen. Die Besetzung freier Stellen mit qualifizierten ausländischen Bewerber/innen soll dadurch schneller und leichter erfolgen.


Lesen Sie mehr dazu auf unserer Themenseite Fachkräfteeinwanderungsgesetz.


Informationen zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz und anderen Gesetzen des Migrationspaketes finden Sie unter anderem auf der Seite des Bundesministeriums des Innern.