Menu
menu

IMIS: Die Erfolgsquoten von Alphabetisierungskursen liegen deutlich hinter denen regulärer Integrationskurse

Für Teilnehmende von Alphabetisierungskursen bestehen besondere Herausforderungen.

Das Working Paper Erste Schrift und zweite Sprache. Migrant_innen ohne oder mit geringer formaler Bildung in Alphabetisierungskursen des Instituts für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück beschäftigt sich mit den speziellen Hürden für Zugewanderte in Alphabetisierungskursen und geht dabei unter anderem folgenden Fragen nach: Wie unterscheiden sich Alphabetisierungskurse von regulären Integrationskursen? Warum spielt die Zusammensetzung der Teilnehmenden hier eine Rolle und warum scheitern viele an einem erfolgreichen Abschluss des anvisierten Sprachzertifikats? 

Alphabetisierungskurse sind Integrationskurse für Personen mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen. Ziel ist die Vermittlung der deutschen Sprache und der lateinischen Schrift. Alphabetisierungskurse stehen am Anfang des Integrationsprozesses und stellen eine zentrale Voraussetzung für die Arbeitsmarktintegration dar.

Fazit des Working Papers des IMS: Die große Heterogenität der Kursteilnehmenden, insbesondere hinsichtlich des Sprachniveaus und Bildungshintergrunds, die Kursstruktur sowie das Testformat stellen besondere Herausforderungen für Teilnehmende von Alphabetisierungskursen dar.

Informationen zu Alphabetisierungskursen in Sachsen-Anhalt finden Sie unter anderem beim Bundesamt für Migration und Arbeitsmarkt (BAMF). Oder beim Kursanbieter, wie den Volkshochschulen im Bundesland.