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Migrationsdienst Integration: Verstärkte Besetzung von Ausbildungsplätzen durch Geduldete

Unternehmen versuchen hohen Nachwuchsbedarf zu decken, trotz Unsicherheiten.

Der Mediendienst Integration blickt in einem aktuellen Artikel "Neues Ausbildungsjahr - Für viele Geduldete die letzte Hoffnung" auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen durch geduldete Menschen. Deutschlandweit hat sich seit 2019 die Anzahl geduldeter Personen in einer beruflichen Ausbildung mehr als verdoppelt. Diese Entwicklung sei jedoch nicht auf die Neuregelungen der Ausbildungsduldung im Fachkräfteeinwanderungsgesetzt (FEG) von 2020 zurückzuführen, sondern auf den klaren Bedarf der Unternehmen an Auszubildenden.

Seit 2016 können geduldete Menschen für die Dauer einer beruflichen Ausbildung in Deutschland bleiben. Mit der Neuerung des FEG 2020 wurde die Bleibemöglichkeit auch auf kürzere Helferausbildungen in sogenannten Mangelberufen ausgeweitet. Das Ziel, eine bessere Rechts- und Planungssicherheit für Unternehmen und Ausbildungswille herzustellen, wäre jedoch nicht erreicht worden. Es bestehen diverse Hürden, unter anderem könne es trotz Ausbildung zu einer Abschiebung kommen.

Weitere Informationen zur Duldung von Zugewanderten und zum FEG finden Sie auch in der ZEMIGRA-Infothek. In unserer Podcastreihe zu rechtlichen Grundlagen der Arbeitsmarktintegration besprechen wir darüber hinaus wichtige Fragen zur Ausbildungsduldung und den Neuregelungen des FEG's mit Expert/-innen aus der Region.