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Wir machen mit!

An dieser Stelle berichten Unternehmer/-innen aus Sachsen-Anhalt von ihren Erfahrungen bei der Thematik und spiegeln die Stimme der Wirtschaft wider. Und die sagt: „Herzlich willkommen!"

Unternehmen aus Sachsen-Anhalt freuen sich darauf, Migrant/-innen als Fachkräfte gewinnen zu können und bieten interessante Einstiegsoptionen an.

Der Wunsch nach Arbeitskräften ist im Hinblick auf Fachkräftemangel, Digitalisierung und Demografie bei den hier ansässigen Unternehmen weit verbreitet, leider erschweren bürokratische Fragen, unklare Auslegung der Gesetze und Sprachbarrieren jedoch die Chancen, die sich den Unternehmen mit der Einstellung von Migrant/-innen bieten würden. 

Thomas Kohl Gebäudereinigung und Dienstleistungen GmbH bietet zuverlässig und ausfallsicher Branchenlösungen von Unterhaltsreinigung bis Personaldienste an. Aus Erfahrung weiß das Unternehmen, dass die Einstellung von Migrant/-innen oft mit bürokratischen Hindernissen verbunden ist. Die tatkräftige Unterstützung im Einstellungsprozess hilft den neuen migrantischen Mitarbeiter/-innen jedoch, diese zu überwinden. Auch Menschen mit zunächst geringen Deutschkenntnissen können hier eine Ausbildung beginnen. 

Die Seniorenhilfe Haldensleben setzt sich seit den 90er Jahren gemeinnützig nicht nur für alte und hilfsbedürftige Menschen ein, auch Betreuung von Kindern und Jugendlichen wird nun angeboten. Für die Nachwuchsförderung und das Engagement in der Ausbildung wurde das Unternehmen von der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet. Auch die Auszubildenden mit Migrationshintergrund werden hier schnell ins Team integriert, in welchem man sich jederzeit für Fragen mit einem offenen Ohr zur Verfügung steht. Für weitere Informationen zu Job- und Ausbildungsangeboten besuchen Sie die Webseite.

BLM ist ein mittelständisches Unternehmen, welches deutschlandweit Messungen an Bohrlöchern durchführt, diese interpretiert und auswertet. Der Geschäftsführer Eduard Scheck ist selbst deutscher Spätaussiedler, der Deutschland wieder als seine Heimat gewählt hat. Er kennt außerdem die Schwierigkeiten, mit denen Aussiedler oft auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind. Nach der erfolgreichen Übernahme seines eigenen Unternehmens in Deutschland, hat er einen besonderen Bezug zu eingewanderten Arbeitnehmer/-innen. So kann er bei Startschwierigkeiten aus dem eigenen Erfahrungsschatz unterstützen. Nicht nur die kulturelle Vielfalt, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter/-innen hat bei BLM einen hohen Stellenwert, die durch die Beteiligung an Programmen wie dem Projekt „unternehmensWert: Mensch plus“ gefördert werden. Auch zukünftig setzt das Unternehmen auf die Potenziale, die sich aus der Zusammenarbeit mit einem vielfältigen Team ergeben.

 

Da die Firma Quinsol AG Kunden auf der ganzen Welt betreut, arbeiten Spezialist/-innen verschiedenster Nationen gemeinsam Hand in Hand an unseren Projekten. Es ist ein Vorteil für jedes Unternehmen durch Institutionen wie "Fachkraft im Fokus" oder das "Jobcenter" in solchen Einstellungsprozessen beraten und begleitet zu werden. Auch zukünftig streben wir an, weiteren internationalen Fachkräften einen Berufseinstieg in unserem Unternehmen zu ermöglichen.

Die MAT (Maschinen und Anlagentechnik GmbH) ist ein kleines Famillienunternehmen, daher waren wir bei der Einstellungphase von Herrn Mansouri sehr dankbar über die Betreuung und Beratung durch das Jobcenter und die Projektmitarbeiter/-innen des Projektes EMI. Diese Schnittstellen machen es Firmen wesentlich angenehmer, die bürokratischen Prozesse zu durchlaufen und ein positives Ergebnis zu gewährleisten.

Ein richtiger Weg in eine gemeinsame Zukunft!

Das Hotel Sachsen-Anhalt Barleben wurde 1994 eröffnet und liegt am Kreuzungspunkt der Autobahnen A2 und A14, unmittelbar am Stadtrand von Magdeburg. Die Gäste kommen aus der ganzen Welt und Hr. Bertram (Geschäftsführer Hotel Sachsen-Anhalt/Bild rechts) unterstützt nicht nur daher interkulturelle Offenheit in seinem Unternehmen. Mit Hilfe der Beratung und Betreuung von Projekten wie MobiProEU, und den Mitarbeiter/-innen des Nestor Bildungsinstitut, war es ihm in den letzten Jahren möglich, langfristig Mitarbeiter nicht nur in Ausbildung, sondern auch in ein festes Arbeitsverhältnis zu bringen und ihnen eine Perspektive in Deutschland zu geben. Für ihn ist dies ganz klar ein positiver Weg und eine wichtige Unterstützung für die Migrant/-innen und Unternehmen in Deutschland.

E. Henschel, Geschäftsführer Henschel Metallbau:

Ich finde, dass die Integration schneller verläuft, wenn man direkt in gemischten Teams arbeitet. Bei uns klappt das sehr gut und es freut mich, dass ich Nachwuchs finde, auch wenn unser Standort nicht so zentral ist. Ich hätte gerne noch mehr Migrant/-innen eingestellt, denn ungelernt zu sein ist für diese jungen Menschen keine Zukunfts- alternative. Leider haben die gesetzlichen Vorschriften das nicht hergegeben, bzw. war dafür keine Unterstützung zu bekommen.